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KW 50 2002
02.12. - 08.12.02
Es ist Montagfrüh, es heisst "Adios" Venezuela. Fast 2 Monate
war SILVER BLUE in diesen Gewässern, trotz dieser immer wieder vorkommenden
kleinen Diebstähle ein tolles Land mit wunderbaren Menschen. Leider geht
Venezuela in eine ungewisse Zukunft, hoffen wir das beste!
Um 08.30 Uhr geht SILVER BLUE ankerauf Richtung Bonaire. 44 Seemeilen sind
es bis Kralendijk, der Hauptstadt von Bonaire. Hier ist auch das einzige Mooring-Areal,
ankern ist streng verboten, um das die Insel umgebende Riff zu schützen.
| So mache ich um 15.30 Uhr an einer direkt vorm Ort gelegenen Mooring
(ein Seil, das mit einem Gewicht - hier 6 Tonnen Betonklotz - am Boden
verankert ist) fest. Ein freundlicher Kanadier reicht mir das Seil rauf,
es blässt noch immer mit 5 Beaufort, da heisst es fix sein. Das Wasser
ist glasklar und direkt unterm Schiff beginnt das intakte Korallenriff
mit unzähligen Fischen! BON BINI BONAIRE - am Dienstagmorgen heisst es erst einmal wieder Formalitäten erledigen, das ist hier allerdings unkompliziert und kostenlos. Danach erkunde ich die Stadt und die nähere Umgebung. Alles sehr überschaubar, das ist leicht zu Fuss zu bewältigen. Es ist alles sehr sauber ( es sind halt niederländische Antillen) und die Bewohner sind ausnahmslos alle sehr freundlich. |
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Ich genehmige mir erstmal einen kleinen Lunch und checke dann mal die Tauchmöglichkeiten.
Durch Zufall gerate ich dabei an Bob von Wanna Dive (www.wannadivebonaire.com
), der hat auch gleich einen Buddy (Tauchpartner) für mich parat. Getaucht
wird auf Bonaire meistens individuell. Man geht vom Ufer aus an denn gutbeschriebenen
Tauchplätzen ins Wasser oder man erreicht mit dem Dinghy traumhafte,
mit Bojen gekennzeichnete Tauchplätze.
Bonaire hat auch die einzige Unterwasser- Livekamara, zu sehen unter www.BonaireWebCams.com
Ausser Tauchen gibt es auch noch einiges anderes auf Bonaire zu sehen.
Ein anderer Industriezweig ist die Salzindustrie.
| Das ist also kein Schnee in der Karibik, sondern ein riesiger Salzberg. Gewonnen wird es in einer sehr ausgedehnten Lagune im Süden der Insel, und das wie seit Jahrhunderten durch Verdunstung. | Abgebaut wird es heutzutage maschinell, früher wurden
die Salzbrocken von Sklaven eingesammelt, die in Mini-Hütten an der Lagune wohnten. |
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| Und die einzigen Bewohner der Salzlagune ist eine einzigartige Vogelart - Flamingos - wunderschön anzusehende, elegante Vögel, die hier nach kleinen Krebsen suchen. | Ansonsten ist der Süden der Insel recht karg, wohl auch ein Grund das hier hunderte von Eseln frei leben. | |
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Bemerkenswert ist noch die Lac Bay, eine Flachwasserbucht im Südosten
Bonaires und fest in der Hand von Windsurfern. Hier finden vom 11.-16.Dezember
auch die Freestyle-Weltmeisterschaften statt, vielleicht gibt es ja dann ein
paar Bilder von Bonaire im Fernsehen.
Wie der Norden der Insel aussieht und was man sonst noch so auf Bonaire machen
kann, könnt ihr in einer Woche
wieder hier lesen, wenn ihr mögt......
....bis dahin alles Gute !
TOM








